Denk mal! Im September 2016...

Im Fluge unserer Zeiten … .Die Zeiten ändern sich‘ sagt man und meint damit die Erfahrung, dass wir immerzu Entwicklungen ausgesetzt sind, in denen das heute Neue bald schon etwas Gewohntes sein wird - und wenig später etwas von Gestern. Auch, weil wir nicht ständig mit der Zeit gehen können.

Irgendwann kommt unweigerlich der Moment, in dem man sich selbst bei Sätzen ertappt wie: “Also, als ich jung war, da kam man noch gut ohne Smartphone aus“.

Die Zeiten ändern sich. In der Bibel ist das eine gute Nachricht, die mit der Hoffnung auf eine heilsame Erneuerung verknüpft ist. “Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen“ sagt Gott im Buch des Propheten Jesaja (Jes. 65,17). Jesus vergleicht seine Botschaft  mit „neuem Wein“ und eine „neue Kreatur“ nennt der Apostel Paulus jeden Menschen, der sich zu Jesus als Christus bekennt (2. Kor. 5, 17). Die Vergänglichkeit dagegen ist ein Grund zur Schwermut: „Der Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht, wie eine Blume auf dem Felde. Wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da.“ (Psalm 103,15f.).

Mir scheint, gerade die heutige Zeit ist wieder voller rasanter Veränderungen, die ambivalente Gefühle bewirken. Da ist der technologische Fortschritt, der den Anschein erweckt, dem forschenden Geist sei nichts unmöglich. Zugleich ist das Sicherheitsgefühl vieler Menschen heute brüchiger als zum Beispiel vor zehn Jahren. Der ‚Brexit‘ steht für einen angeknacksten Zusammenhalt in Europa;  Wetterextreme werden als Anzeichen des Klimawandels wahrgenommen.

Diese Gegenwart, die wir als ‚Zeitgenossen‘ mit zu gestalten haben, stellt uns Christen vor vielfältige Herausforderungen.

Ich frage mich manchmal, wie man angesichts von verunsichernden Entwicklungen gelassen bleiben kann und was einem die Kraft zu notwendigen Veränderungen gibt.

Mir hilft der Blick in die Bibel. Das Volk Israel hat in seiner Geschichte gerade in Zeiten der Erschütterung die Erfahrung gemacht, dass man mit Gottes Hilfe auf schwankendem Boden ruhig gehen kann. Halt gab damals Gottes Bundeszusage: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.“ (Jesaja 54, 10)

Gottes Bund steht noch immer und gilt der ganzen Schöpfung. In Christus reicht er uns die Hand und macht uns Mut zu Umkehr und Erneuerung. Selbst die letzte große Veränderung jedes individuellen Lebens, das Sterben, geschieht auf Hoffnung hin.

Gott bewahre uns allen dieses Vertrauen und die Offenheit für sein Wirken im Fluge unserer Zeiten!

Dies wünscht
Ihre Pfarrerin Almuth Koch-Torjuul

 

 

 

 

 

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