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Denk mal! Im Dezember 2002...
Liebe Gemeinde,
der Gemeindegruß umfasst Oktober und November. Diese Zeit ist im Kirchenjahr besonders bestimmt durch das Erntedankfest; den Reformationstag am 31.10 und den Toten- bzw. Ewigkeitssonntag. Doch gehört das alles zusammen.
Die Alten haben gesungen:" Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, hat G'walt vom lieben Gott." Und der Tod wurde gern dargestellt als "Freund Hain", als Knochenmann mit der Sense. Wenn das Sterben "Ernte einfahren" bedeutet, dann sollte das Leben "Frucht" bringen. Nicht an die "dicksten Kartoffeln" ist dabei freilich vom Glauben her gedacht, nicht an Geld oder Gut, so viele Annehmlichkeiten diese auch zu bereiten vermochten, sondern zuerst an das, was es in einem Menschenleben gegeben hat an Vertrauen, Mut, Zuversicht und vergebender Liebe. Weil dies aber überall eher dürftig bis spärlich ausfällt, darum dürfen wir uns auf das Letzte hin die reformatorische Wahrheit gesagt sein und gefallen lassen:
"Bei dir (Gott) gilt nichts denn Gnad und Gunst,
die Sünde zu vergeben;
es ist doch unser Tun umsont
auch in dem besten Leben.
Vor dir niemand sich rühmen kann,
des muß dich fürchten jedermann
und deiner Gnade leben."
(M. Luther 1524)
Jesus ist die menschgewordenen Gnade Gottes. Dem Christus nachzuleben und nachzusterben bleibt Aufgabe und Ziel.
Eine gute Zeit wünscht
Pfarrer Lutz Hustig
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